Coronakrise und Fischen

Das "herkömmliche Fischen" ist bis auf Weiteres in Tirol nicht gestattet.

Zwingend notwendige und unaufschiebbare Aufgaben des Fischereischutzes durch behördlich vereidigte Aufsichtsfischer und gesetzliche Verpflichtungen des Fischereiausübungsberechtigten sind möglich. Es muss immer abgeschätzt werden, ob diese wirklich unaufschiebbar sind.

Das "herkömmliche Fischen" ist bis auf Weiteres nicht gestattet. Es darf hier auch auf die Ausführungen des Landes Tirol verwiesen werden, Fischen kann nicht als triftiger Grund gewertet werden (https://www.tirol.at/informationen-coronavirus#ak-verkehrsbeschraenkung):

Unter welchen Umständen darf man in Tirol die Wohnung verlassen?

Seit Mittwoch, 18. März 2020 gilt für alle 279 Gemeinden eine Quarantäne. Ohne einen triftigen Grund darf niemand seine Wohnung verlassen. Es gibt wenig Ausnahmen:

  • Die Gemeinde darf nur verlassen werden, wenn es um die Deckung der Grundversorgung oder um Daseinsvorsorge geht – und dann nur zum nächstgelegenen Ort, wo dies möglich ist.
  • Zur Arbeit darf weiterhin auch über Gemeindegrenzen hinweg gependelt werden – etwa von Telfs nach Innsbruck.
  • Sofern es einen Arzt, eine Apotheke, einen Lebensmittelhandel und eine Bank im Ort gibt, darf die Gemeinde für diese Zwecke nicht verlassen werden.
  • Es ist erlaubt, einkaufen zu gehen, Besorgungen bei der Apotheke zu machen, Geld vom Geldautomaten abzuheben, zum Arzt zu gehen oder den Hund auszuführen – allerding nur in der eigenen Wohngemeinde, sofern es dort möglich ist.
  • Der Weg zum Arbeitsplatz und zurück nach Hause ist erlaubt. Allerdings sind die Menschen angehalten, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten.
  • Die Exekutive darf Menschen und Autos anhalten und kontrollieren, damit die neuen Maßnahmen auch eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung können auch Strafen erlassen werden.