TFV-Workshop Laichzeit!
Laichgruben von Bachforellen erkennen und kartieren

 

Um Fischereireviere nachhaltig und sinnvoll bewirtschaften zu können ist es wichtig zu wissen, in welchem Ausmaß eine natürliche Vermehrung der Fische in einem Gewässerabschnitt stattfindet. Dem Erkennen und Kartieren von Laichgruben kommt damit eine Schlüsselrolle in der fischereilichen Bewirtschaftung von Forellengewässern zu.
Nach einer kurzen Einführung zur Biologie und Ökologie der Bachforelle, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeleitet, wie sie selbstständig an ihren Gewässern Laichgruben aufnehmen können. Welche Mindestanforderungen bei der Erhebung erfüllt werden müssen, um aus den gesammelten Informationen mögliche Rückschlüsse auf den Zustand des Gewässers zu ziehen, wird ebenfalls behandelt. Mit ein bisschen Glück kann man sogar die Forellen beim Liebesspiel beobachten: Laichzeit ist!
Der Workshop richtet sich an Bewirtschafter/innen und Fischer/innen ebenso wie an interessierte Personen.

Datum: Samstag, den 30.11.19
Dauer: ganztägig, genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
Ort: Großraum Innsbruck (Details werden noch bekanntgegeben)
Kosten: Für TFV-Mitglieder kostenlos, für Externe ist ein Unkostenbeitrag von € 60,00 zu entrichten.

Dozenten: DI Georg Holzer & DI Manuel Hinterhofer. Beides Gewässerökologen mit Schwerpunkt Fischereiwirtschaft, Gewässer- und Fischökologie.

Anmeldung: Eine kurze Anmeldung ist unter tfv@tiroler-fischereiverband.at zwingend erforderlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.

 

Fluss.Mensch.Zukunft.
Lösungsansätze zur nachhaltigen Fließgewässerbewirtschaftung

 

Im Film "Fluss.Mensch.Zukunft." versuchen Kristof Reuther und Lukas Kirchgässner zusammen mit dem Fischereiverein "Die Bewirtschafter" alternative, nachhaltige Wege der fischereilichen Bewirtschaftung von Fließgewässern aufzuzeigen. „Wir sehen die Angler als wichtige Schnittstelle zwischen Nutzen und Schutz der Gewässer. Mit unserem Film “Fluss.Mensch.Zukunft” wollen wir die Angler dazu motivieren, sich aktiv für den Schutz und Erhalt unserer Gewässer einzusetzen und lebensraumverbessernde Maßnahmen stärker in Betracht zu ziehen”, so die beiden Jungregisseure und Gewässerökologen.

Der Film kann auf YouTube <<hier>> abgespielt werden.


Die Rückkehr der Urforelle

 

Der Film über die "Urforelle" ist ein Beitrag zur Erhaltung einer naturnahen und vielfältigen Artenzusammensetzung unserer Gewässer. Im Zuge der Rückführung aquatischer Lebensräume in einen möglichst naturnahen Zustand musste natürlich auch die Frage der ursprünglichen Artenzusammensetzung geklärt werden. Diese führte auch zur Besinnung auf die ursprüngliche Fischfauna und ihre typspezifische Verbreitung. Das Schlagwort "autochthon" war in aller Munde.
Als bei den populationsgenetischen Analysen an Bachforellen vereinzelt Individuen gefunden wurden, die dem Donaustamm zugeordnet werden konnten, war die "Urforelle" für Österreich entdeckt!
Hofrat Dr. Albert Jagsch

Der Film kann auf YouTube <<hier>> abgespielt werden.

 


Flusserlebnistag im Naturschutzgebiet Gaisau

Rund um die Gaisau zeigt sich alles „im neuen Kleid“. Nicht nur weil Frühling ist, nein im März diesen Jahres wurden die Renaturierungsarbeiten abgeschlossen und jetzt gilt es die dazugewonnene Natur zu entdecken.
Auf dich und deine Familie warten Bastel- und Rätselstationen und spannende Exkursionen! Die Teilnahme ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich. Einfach vorbeikommen, mitmachen und staunen.

Datum: 25. Mai 2019
Ort: Direkt in der Gaisau – Inzing, 6401 (Breitengrad: 47.280349 Längengrad: 11.191403)
Zeit: 9:00 bis 12:00 Uhr

Nähere Infos gibt es <<hier>>


Der Edelkrebs ist Fisch des Jahres 2019!

Der „Scherenritter“ ist zwar kein Fisch, aber dennoch ein bedrohtes und bedeutendes Wassertier.

Einst weit verbreitet, sind die Edelkrebsbestände Österreichs nahezu erloschen! Gewässerverunreinigungen und -verbauungen, aber vor allem die Krebspest und die Konkurrenz durch landesfremde Krebse werden als die Ursachen für die drastischen Rückgänge der heimischen Edelkrebsbestände angegeben. Leider trifft diese Diagnose auf alle heimischen Krebsarten zu und war für uns Grund genug, die Wahl zum „Fisch-des-Jahres“ auf die wirbellosen Gewässerbewohner auszudehnen.

Download Flyer Edelkrebs