Fischerei in Tirol

Die Fischerei in Tirol unterscheidet sich wesentlich von jener im Osten Österreichs. Allein schon aufgrund der geographischen Lage im Alpenraum spielt in Tirol vor allem das Angeln am fließenden Wildgewässer und hier vor allem auf Salmoniden wie Forelle, Äsche, Huchen, Saibling eine herausragende Rolle.

So gehören unsere Gewässer großteils zu den Gewässertyp der Forellen- und Äschenregion, mit einigen kleinen Anteilen an der Barbenregion, welche ihren Beginn Flussabwärts im Bereich um Kufstein hat.

Entsprechend der regionalen Fischfauna und der geographischen Gegebenheiten wird in Tirol besonders gerne mit der Fliege und dem Tiroler Hölzel gefischt.
Natürlich besitzen wir mit unseren Tiroler Seen auch Stillgewässer, an denen die Angelfischerei ausgeübt werden kann, jedoch spielen diese eine eher untergeordnete Rolle. An den stehenden Gewässern bzw. den langsam fließenden Gewässer des Tiroler Unterlandes angelt man auf Hecht, Barsch, Schleie, Renke, Zander, Karpfen und Aalrutte.