Kategorie: Wasserschätze

Klimakrise setzt Gewässer im Alpenraum unter Druck

Anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Fischereiverbände der Alpenländer (ARGEFA), die am 11. und 12. September 2026 in Innsbruck stattfand, richten die Mitgliedsverbände einen gemeinsamen Appell an Politik, Verwaltung und Gesellschaft: Die Auswirkungen der Klimakrise auf Bäche, Flüsse und Seen im Alpenraum nehmen spürbar zu und erfordern verstärkte Anstrengungen bei der Renaturierung und ökologischen Aufwertung unserer Gewässer.

Wasserschätze in Gefahr

Was wir heute verbauen, sehen unsere Kinder nie wieder.
Fast 1.000 Wasserkraftwerke gibt es in Tirol, 728 davon sind Kleinstanlagen. Letztere produzieren aber weniger als 4 % des Stroms aus Wasserkraft.

Zwischen Biberdamm und Fischbestand

Kaum ein heimisches Wildtier verändert seine Umgebung so sichtbar wie der Biber. Als geschickter Baumeister gestaltet er Fluss- und Uferlandschaften, schafft neue Lebensräume und kann zur ökologischen Vielfalt unserer Gewässer beitragen. Nach seiner Rückkehr breitete sich der Biber auch in Tirol rasant aus – und beeinträchtigt aber mittlerweile Lebensräume anderer geschützter und bedrohter Fischarten.

Tiroler Fischereiverband bei der Kinder- Erlebnismesse „Weltenbummler“

Spiel, Spaß und jede Menge spannende Entdeckungen: Bei der Kinder-Erlebnismesse „Weltenbummler“ war der Tiroler Fischereiverband erneut mit einem abwechslungsreichen Mitmach-Stand vertreten. Ziel war es, Kindern die heimische Fischwelt näherzubringen und sie für die Bedeutung unserer Gewässer zu begeistern. Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler aus Tirol nutzten die Gelegenheit, die Messe zu besuchen und in verschiedene Erlebniswelten einzutauchen.

Kinder in Osttirol entdecken die Wasserwelt

Auch dieses Jahr fand am Aineter Teich wieder die beliebte Kinderveranstaltung „Was schwimmt denn da – Kinder entdecken die faszinierende Wasserwelt“ statt.
Organisiert vom Revierausschuss Lienz und in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern, bot der spannende Erlebnistag Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren die Möglichkeit, die heimische Unterwasserwelt hautnah zu entdecken.

Das Barotrauma: Wenn der Fisch zu platzen droht

Barotrauma, im Anglerdeutsch auch Trommelsucht genannt, bezeichnet Schädigungen an jenen Fischorganen, die infolge der plötzlich veränderten Wasserdruckverhältnisse quellen, vor- oder ausstülpen. Der Blogbeitrag erklärt, wie man das vermeiden kann und welche Fische besonders dafür anfällig sind.

Interview: Die Zukunft der Flüsse

Dipl.-Ing. Dr.nat.techn. Stefan Schmutz ist Universitätsprofessor an der Universität für Bodenkultur Wien, Department Ökosystemmanagement, Klima & Biodiversität, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Gewässerökologie, Bewertung von Eingriffen, multiple Belastungen, Wasserkraft, Flussregulierungen, Gewässersanierung, Habitat, Fischwanderung, Fischökologie, Fischwanderhilfen und ökologischer Zustand.

Verborgene Vielfalt der Elritzen in Österreich

Sie wirken unscheinbar, doch genetisch betrachtet erzählen Elritzen eine bemerkenswerte Geschichte über verborgene Vielfalt in unseren Gewässern. Neue Untersuchungen zeigen, dass in Österreich mehrere Elritzenarten vorkommen – darunter natürlich heimische Arten, aber auch eingeschleppte Linien. Das macht deutlich, wie wichtig fundierte Biodiversitätsdaten für den Schutz unserer Süßwasserökosysteme sind.